Unser Konzept auf Deutsch


Pädagogisches und organisatorisches Konzept des Projektes littlefuture2

 

A Übersicht
B Unsere Vision
C Unsere Mission
D Unsere Grundhaltung
E Die Essenz unseres Projektes
F Die Geschichten
G Das Alter unserer Künstler
H Unsere Moderatoren
I ART=FUTURE, die Konferenz
J Unser Zeitplan
K Unser Team
L Rechtliches
M Kontakt

A Übersicht
  • Über 200 Kinder verschiedener Altersklassen in den Städten Ebersberg, Deutschland und Dakar, Senegal, malen, wie sie sich ihre Zukunft wünschen … in Ebersberg, in Dakar und auf unserer gemeinsamen Erde.

  • Aus den Bildern entsteht eine große Collage, die in Dakar und in Ebersberg gezeigt wird.
  • In Dakar wird dies geschehen im Rahmen der Dak´Art 2018, der wichtigsten Biennale für zeitgenössische Kunst in Afrika.
  • Die Ausstellungen werden begleitet von einem eintägigen interdisziplinären öffentlichen Symposium zum Thema “ART=FUTURE Wie Neues in die Welt kommt – der Einfluss der Kunst auf Erziehung, Innovation, Wissenschaft“ in den Städten Dakar und Ebersberg.

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B Unsere Vision
  • Jedes Kind besitzt ein unerschöpfliches Potenzial an Energie, Lebensfreude und positiver Gestaltungskraft.
  • Der kreative Prozess schafft einen Zugang zu dieser Energie und kann  eine Brücke schaffen zwischen Nationen, Kulturen und Religionen.
  • littleFUTURE2 ermutigt Kinder dazu, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Kinder beginnen, ihre Zukunft zu gestalten, indem sie ihre Bilder malen.

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C Unsere Mission
  • LittleFUTURE2 fördert die die intellektuelle, emotionale und künstlerische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in und zwischen den Städten Ebersberg und Dakar, Senegal.
  • Im Rahmen eines Kunstprojektes entsteht ein konkreter interdisziplinärer und interkultureller Dialog, der jungen Menschen in beiden Städten neue Wege zu einem respektvollen und friedlichen Miteinander aufzeigt.

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D Unsere Grundhaltung
  • Unser Projekt ist getragen vom Respekt von uns Erwachsenen gegenüber unseren Kindern.
  • Die Begegnung mit der eigenen inneren Gestaltungskraft und mit der essenziellen Frage, wie Kinder sich ihre Zukunft wünschen, ist ein ganz besonderer Moment, in dem wir unseren Kindern auf Augenhöhe begegnen.
  • Die Kindern in diesem Projekt sind die Künstler und Schöpfer. Sie sorgen für den Fortgang der Evolution, in ihren Leben und in unseren Leben.
  • Es ist sehr wichtig in diesem Projekt, dass die Kinder intensiv spüren, dass wir an sie glauben.

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E Die Essenz unseres Projektes

„Wie wünsche ich mir meine Zukunft in Ebersberg?
… für mich? … für meine Familie? … für alle?

„Wie wünsche ich mir meine Zukunft in Dakar?
… für mich? … für meine Familie? … für alle?

Kinder …

  • verschiedener Altersgruppen
  • malen, wie sie sich ihre Zukunft wünschen
  • in den Städten Ebersberg und Dakar und
  • erschaffen einen direkten Austausch über dieses Thema zwischen den beiden Städten.
  • Die Zukunftsentwürfe der Kinder werden in Ausstellungen in beiden Städten gezeigt. Die Ausstellung in Dakar wird ein offizieller Kunstbeitrag im Rahmen der Dak´Art, 18th Biennale de l’Art Africain Contemporain, in Dakar sein.
  • Beide Ausstellungen werden begleitet von einer eintägigen, öffentlichen multidisziplinären Konferenz “ART=FUTURE, der Einfluss der Kunst auf Erziehung, Innovation, Wissenschaft und Zukunft” mit Impulsvorträgen, Workshops und Podiumsdiskussion.

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F Die Geschichten

Der Austausch zwischen den Künstlern in Ebersberg und in Dakar geschieht in Form von vier Geschichten, die von geschulten Moderatoren angeleitet werden.

Geschichte I: Das Projekt littleFUTURE2

  • Kommunikation zwischen den Kindern in Ebersberg und in Dakar über ihre persönlichen Leben, ihre gegenwärtigen Lebensbedingungen in beiden Städten und über ihre Bedürfnisse und Wünsche für ihre Zukunft.
  • Form: Erzählung durch die Moderatoren, unterstützt von Fotos, Videoclips, Social Media.
  • Die Kinder erkennen, dass sich in der „anderen“ Stadt Kinder ihres Alters mit ihnen gemeinsam am gleichen Projekt arbeiten und dass sie aneinander denken.

Geschichte II: Ich und meine persönliche Welt

  • „Das bin ich, mein Name ist … und das ist mein Leben“ (Eltern, Brüder, Schwestern, Haustiere, Hobbies, Sport, …)
  • Form: Briefe, geschrieben von den Kindern, mit Vor- und Nachname und Altersangabe

Geschichte III: Meine Stadt

  • „Das ist meine Stadt Ebersberg/Dakar“ (meine Schule, Natur, Wetter, Jahreszeiten, der Beruf meines Vaters, unser Lieblingsessen, …)
  • Form: Foto collage … mit Vor- und Nachname und Altersangabe

Geschichte IV: Meine Zukunft, unsere Zukunft

  • Es ist äußerst wichtig, dass alle Kinder exakt im Wortlaut die gleiche Frage gestellt bekommen:
    „Wie wünsche ich mir meine Zukunft in Ebersberg?
    … für mich? … für meine Familie? … und für alle Menschen?

    „Wie wünsche ich mir meine Zukunft in Dakar?
    … für mich? … für meine Familie? … und für alle Menschen?
    für Kinder unter 7 Jahren (Ebersberg und Dakar):
    „Was ist Dir wichtig in Deinem Leben?“

  • Form:
    • Bilder im Format 30 x 30 cm (egal in welcher Technik, vorzugsweise gemalt),
    • Um die Kinder die Wertigkeit ihrer Werke spüren zu lassen, ist es wichtig, auch hochwertiges Material (Farben, Pinsel, Papier) zu verwenden.
    • In Ebersberg wird dazu allen Kindern hochwertiges Aquarellpapier (300g/m2) von den littleFUTURE2 Initiatoren zur Verfügung gestellt. Alle Kinder schreiben auf die Rückseite des Papiers ihren Vor- und Nachnamen und ihr Alter.
    • Alle Kinder erhalten ein zweites Blatt Aquarellpapier. Auf dieses schreiben die Kinder ihre Geschichten II, III und IV und ergänzen sie ebenfalls mit ihrem Vor- und Nachnamen und ihrem Alter.

Bevor die Kinder beginnen zu malen, sorgen die Moderatoren dafür, …

  • dass der gestalterische Prozess in einer entspannten Atmosphäre höchster Wertschätzung eingeleitet und durchgeführt wird.
  • dass alle vier Geschichten innerhalb des gestalterischen Prozesses angesprochen werden.
  • dass die Geschichten II bis IV in einer Weise dokumentiert werden, dass  die Kinder der „anderen“ Stadt in einen gegenseitigen Dialog einsteigen können.

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G Das Alter unserer Künstler

Kinder sind am meisten interessiert an anderen Kindern  ihres Alters. Deshalb werden in unserem Projekt Kinder in drei verschiedenen Altersstufen kreativ werden.

Institution Alter der Künstler Geschichten
Kindergarten, Vorschule 3-6 Nur Geschichten II und IV
Grundschule, Hort 7-10 Geschichten I bis IV
Mittelschule, Gymnasium 11-14 Geschichten I bis IV

Besondere Aufmerksamkeit richten wir darauf, sozial, körperlich und geistig benachteiligte Kinder in das Projekt einzubeziehen.

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H Unsere Moderatoren
  • Die Moderatoren für littleFUTURE2 sind die normalen professionellen pädagogischen Betreuer in den Einrichtungen, die die Kinder besuchen.
  • Die Moderatoren arbeiten ehrenamtlich.
  • Die Moderatoren erhalten eine Einführung in das Projekt, …
    … wie das Geschichten-Erzählen und das Malen durchgeführt werden sollen
    … wie die Dokumentation durchgeführt wird.
  • Die Moderatoren werden, soweit möglich, von den Initiatoren unseres Projekts persönlich unterstützt.

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I ART=FUTURE

Wie kommt Neues in die Welt? Die Konferenz

Die Konferenz „ART=FUTURE Wie kommt Neues in die Welt?- der Einfluss der Kunst auf Erziehung, Innovation, Wissenschaft. “ ist eine eintägige, öffentliche, multidisziplinäre Zusammenkunft.

Experten aus Kunst, Pädagogik, Neuromedizin, Innovationsmanagement, Bewusstseinsbildung und Körperarbeit stellen in Impulsvorträgen und Workshops vor, wie Neues in die Welt kommt.

Den Abschluss bildet eine große Podiumsdiskussion mit den Kindern, den Eltern, den Experten und Personen aus dem öffentlichen Leben.

Die Konferenz findet statt an den Orten Dakar und Ebersberg jeweils mit unterschiedlichen Referenten.

Die Konferenz selbst und die Ergebnisse werden in Videoclips dokumentiert

Unser offenes Konzept

  • Alle Besucher der Kunstschule während der Biennale sind eingeladen, mitzumachen.
  • Alle Künstler, die während der Biennale in der Kunstschule anwesend sind, sind eingeladen, mitzumachen.
  • Alle Lehrer und Schüler der Kunstschule sind eingeladen, mitzumachen.

Mögliche Experten:

  • Kunst: Gestaltende Kunst (Malen, Töpfern, Bildhauerei …)
  • Kunst: Theater
  • Kunst: Tanz
  • Wissenschaft: Pädagogik
  • Wissenschaft: Psychologie
  • Wissenschaft: Medizin / Gehirnforschung
  • Wissenschaft: Business Administration: Innovations-Management
  • Wissenschaft: Business Administration:  Ecosystem Perspective
  • Wissenschaft: Business Administration: Leadership
  • Governance: Governance of the city of Dakar

Die Kernfragen an die Kunst-Experten (vor der Konferenz):

  • Wie Kommt Neues in die Welt?
  • Was in meiner Disziplin schafft besonders gut Zugang …
    • zu meiner inneren Kraft?
    • zu meiner inneren Begeisterung?
    • zur inneren Gefühl, was gerade richtig und kokärent ist?
    • zur Achtsamkeit und Empathie für mich und für andere?
  • Was kann ich Kindern mit meiner Kunst mitgeben?
  • Wie kann ein Workshop aussehen, wo Kinder und Erwachsene innerhalb von  50 Minuten diese Kraft in meiner Kunst spüren und erleben können?

Die Kernfragen an die anderen Experten (vor der Konferenz):

  • Welche Art von Menschen brauche ich in meiner Disziplin, um eine gute Zukunft zu gestalten?
  • Was glaube ich, kann Kunst dazu beitragen?
  • Wie kann ich Kunst in meine Arbeit integrieren und können alle davon profitieren?

Die Themen für die Podiumsdiskussion

  • Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer und die Workshop-Lehrer während des Nachmittags gemacht? Was war besonders wichtig?
  • Welche Aspekte sind bei Kunst besonders wichtig, dass wir eine gute Zukunft gestalten können?
  • Welche Aspekte sind bei Kunst besonders geeignet, um eine innere Verbindung zwischen ganz verschiedenen Menschen und Kontexten zu schaffen?
  • Wie können wir dies Kindern und Erwachsenen konkret vermitteln?

Der Zeitplan

14:30 Ankommen, umsehen, informieren
15:00 Eröffnung, Begrüßung, Vorstellung der Menschen, der Ziele und der Agenda
15:45 Workshop I (vier parallele Workshops in vier Räumen mit jeweils bis zu 20 Teilnehmern)
16: 45 Workshop II (vier parallele Workshops in vier Räumen mit jeweils bis zu 20 Teilnehmern
Es werden jeweils bei Workshop I und II die gleichen Inhalte angeboten. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, an zwei der vier Workshop-Angebote teilzunehmen. Es besteht die Möglichkeit, bereits vorhandene Projekte der Kunstschule an diesen Nachmittag als Workshop zu präsentieren.
18:00 Offenes Plenum mit allen Kindern, Erwachsenen, Workshop-Lehrern, Experten und Biennale-Besuchern

Durchführung

Es sind vier Aufgaben besonders wichtig während der Konferenz

  • Moderation und Kommunikation
  • Hospitality and PR
  • Logistik
  • Dokumentation (in den Workshops und im Plenum)

Es wird kein Catering geben. Die Menschen sind eingeladen, für sich und die Kinder genug Essen und Getränke mitzubringen und sie mit anderen Menschen zu teilen.

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J Unser Zeitplan
Dezember 2017 Projektbeginn am 02.12.2017:
10 Kinder aus Ebersberg malen Ihre Zukunft im Dachsberg Institut, Ebersberg, Deutschland
Februar 2018 Vorbereitung der Details des Projekts
März 2018 Malen in Ebersberg

Malen in Dakar

April 2018 Malen in Ebersberg

Malen in Dakar

Mai 2018 Die Ebersberger Bilder werden den kleinen Künstlern und ihren Eltern in Dakar präsentiert

Malen in Dakar

Online Austausch zwischen den Kindern beider Städte

Die Eberberger Bilder und die Dakar Bilder werden im Rahmen der Dak´Art, 18th Biennale de l’Art Africain Contemporain in Dakar ausgestellt

Konferenz während der at Dak´Art “ART=FUTURE Wie Neues in die Welt kommt – der Einfluss der Kunst auf Erziehung, Innovation, Wissenschaft”

Juni – Sept. 2018 Die Dakar Bilder werden den kleinen Künstlern und den Eltern in Ebersberg präsentiert

Malen in Ebersberg

Online Austausch zwischen den Kindern beider Städte

Die Eberberger Bilder und die Dakar Bilder werden im Ebersberger Rathaus ausgestellt

Konferenz in Ebersberg “ART=FUTURE Wie Neues in die Welt kommt – der Einfluss der Kunst auf Erziehung, Innovation, Wissenschaft”

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K Unser Team

Dieses private non-profit Projekt wird initiiert, geleitet und durchgeführt von

  • Mamadou Konté, KON-T, Künstler und Architekt, Dakar, Senegal
  • Roland Günther, Dipl.-Kfm, HP Psy., Leitung DAS DACHSBERG INSTITUT Lösungen+Coaching+ Zukunftsgestaltung, Ebersberg, Germany, dachsberg.org (Link)

Konzeptionelle Inspiration

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Unterstützer!

  • Schirmherren: Robert Niedergesäß, Landrat des Landkreises Ebersberg und Walter Brilmayer, 1. Bürgermeister der Stadt Ebersberg
  • Kinderhort St. Sebastian in Ebersberg; Kontakt: Anna Renner
  • Kinderkrippe und Kindergarten „Les petits trésors“ in Dakar; Kontact: Aida Konté
  • Secrétariat Général de la Biennale des Arts de Dakar Biennialfoundation.org (Link)
  • Goethe-Institut Dakar Goethe-Institut Dakar (Link)

    (alphabetisch)
  • Für die Realisierung in Ebersberg: Antje Berberich, Ebersberg
  • Für die kindgerechte Umsetzbarkeit: Bettina Fück, Ebersberg (Coaching und Persönlichkeitsentwicklung für Kinder und Erwachsene) DAS DACHSBERG INSTITUT (Link)
  • Für die starken Fotos: Thomas Hager (Künstler und Fotograf) thomashager.info (Link)
  • Für die Inspiration: Elena Janker, little ART, Organisation for children´s art worldwide, little ART (Link)
  • Für die Administration der Werke und die Übersetzung der Texte ins Französische: Maka
  • Für das künsterische Know-How: Bakary Sarr, Ebersberg (Künstler und Senegal-Experte) bakary.org (Link)
  • Für das kunstpädagogische Konzept: Rusydah Ziesel, Kunsttherapeutin und Coach rusydah.de (Link)

Wir bedanken uns bei

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L Rechtliches

Die Teilnahme an diesem Projekt ist ohne jede Kosten.

Alle Teilnehmer (und für die Kinder ihre Erziehungsberechtigten) willigen durch ihre Teilnahme ein …

  • dass sie für das Projekt die Bilder und die persönlichen Geschichten der Kinder öffentlich zur Verfügung stellen unter folgenden Rechten:

„Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.“

“ This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.

  • dass von den Kindern für den Zweck der öffentlichen Projekt-Dokumentation und für den Austausch zwischen den beiden Städten Fotos und kurze Videoclips gemacht werden dürfen. Die individuellen Persönlichkeitsrechte der Kinder werden selbstverständlich beachtet.
  • Nach den beiden Ausstellungen entscheiden alle Kinder gemeinsam, was mit den Bildern geschehen soll.

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M Kontakt

littleFUTURE2
c/o
DAS DACHSBERG INSTITUT
Lösungen, Coaching, Zukunftsgestaltung
Dachsberg 11
D-85560 Ebersberg
(08092) 255 77 58
(0172) 835 15 65

r.guenther@dachsberg.org
pm.konte@yahoo.fr

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